Nachdem ich erst ca. 2 bis 3 Stunden nach der Installation von
Ubuntu 11.04 zu meinem blanken Entsetzen feststellen durfte,
das WLAN auf meinem HP – Pavilion DV 6000En -
Notebook wider Erwarten – nicht funktioniert, mussten heute
3 Kannen Kaffee und eine gehörige Portion Geduld herhalten.
Schuld an der Misere ist übrigens nicht Ubuntu, sondern der
Drecks Broadcom Chipsatz BCM4311, welcher in
Vergangenheit schon des öfteren arge Probleme
bereitet hatte.
Zum eigentlichen Problem :
Der unter “System -> Systemverwaltung -> Zusätzliche-Treiber”. angebotene WLAN Treiber
funktioniert mit den BCM4311 Chipsatz definitiv unter Natty Narwhal nicht !!
Unter Windows 7 hat man diesbezüglich schon verloren, weil es für veraltete Hardware
nämlich keine Bin Doof Treiber gibt.
Muß man jetzt extra neue Windows Hardware kaufen ? Sicherlich nicht.
Da ich ja unter Linux arbeite, gibt es da nämlich die gute alte Konsole .
Im übrigen,auch Terminal genannt.
Das Wichtigste habe ich aus dem wiki.ubuntuusers.de/ Und den Rest dieser Anleitung
aus dem Forum zusammengetragen.
An dieser Stelle danke ich ganz besonders “elektronenblitz63” welcher einen großen Teil
im ubuntuusers Wiki beigetragen hat.
Und so bin ich also vorgegangen.
[Anleitung als PDF Dokument herunterladen.]
Ich benutze sogenannte LEGACY Treiber.
Welcher Chipsatz im Notebook verbaut ist und ob er vom b43/b43legacy-Treiber
unterstützt wird, lässt sich mit folgenden Befehl ermitteln:
lspci -vnn | grep 14e4
Die Ausgabe im Terminal sollte dann in etwa so aussehen :
03:00.0 Network controller [0280]:
Broadcom Corporation BCM4311 802.11b/g WLAN [14e4:4311] (rev 01)
Anleitung manuelle Installation für den BCM4311 Chipsatz
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1. Firmware herunterladen
wget http://media.ubuntuusers.de/forum/attachments/2480236/Broadcom_Firmware.tar.gz
oder manueller Download : Hier
2. nach dem Auspacken sind das sind die beiden Ordner b43 und b43lagcy
sudo tar xvf Broadcom_Firmware.tar.gz -C /lib/firmware/
welche nach /lib/firmware/ extrahiert werden.
3. … und anschliessend Treiber entladen/laden
sudo modprobe -rf b43
sudo modprobe b43
dmesg | grep b43
iwconfig
4. Kernelmodul automatisch beim Systemstart mit starten :
sudo gedit /etc/modules
neue Zeile hinzufügen und
b43
eintragen.
Nachtrag und Korrektur vom 20.05.2011
4. Danach müssen die alten Kernel Sourcen entfernt werden !!
sudo apt-get remove –purge bcmwl-kernel-source
Zu guter Letzt, ein Reboot und Spaß am WLAN haben.







13 Kommentare
hans wurst
4. Mai 2011 von 22:01 (UTC 2)
wäre ganz nett, wenn wenigstens die befehle hier runter kopieren dürfte.
Dreamsearcher41
5. Mai 2011 von 13:20 (UTC 2)
Dafür habe ich eigens einen Textlink angebracht.
niko
24. Mai 2011 von 10:02 (UTC 2)
Ein großes DANKESCHÖN.
Ich suche schon gestern und heute nach einer vernünftigen Lösung für das wlan Problem mit den b43 Treibern und die hier vorgeschlagenen ist echt super. Hat sofort und mit wenigen copy paste geklappt
Bei mir war das Problem dass in der Liste mit zusätzlichen Treibern B43 überhaupt nicht angezeigt wurde zum aktivieren (s. das erste Bild ganz oben). Die Liste war einfach leer.
Christian
29. Mai 2011 von 19:45 (UTC 2)
Hi,
hat leider nicht funktioniert…
Verstehe das Ganze wirklich nicht.
Erst lief das NB sauber durch. Dann mit einem Mal bleibt der hängen.
Starten, Schlüsselbundpw wird abgefragt und zack friert das Teil ein.
Wie gesagt, tagelang läuft das Teil.
Nun bin ich nicht der Profi und suche eine Lösung. Möglichst ohne neu zu installieren.
welche Einstellungen hast du im Bios? Das Nb von meiner besseren ist ein HP 625.
Dreamsearcher41
30. Mai 2011 von 10:42 (UTC 2)
Hi Christian. mein HowTo bezog sich auf den BCM4311 Chipsatz !! Im HP625 ist – soviel ich weiß – ein anderer Chipsatz verbaut !!
Bezüglich WLAN gibt es bei HP – jedenfalls bei meinem Pavilion DV6000- keine besonderen BIOS Einstellungen.
Zitat :
Lies dazu bitte mal diesen Thread durch.
chrisitian
31. Mai 2011 von 12:08 (UTC 2)
Hi, ich hatte deine abfrage vorab gebrüft:
lspci -vnn …….
War die gleiche info.
Insofern dachte ich, ich bin da richtig
Dreamsearcher41
4. Juni 2011 von 10:39 (UTC 2)
Angeblich sollen im HP625 oft unterschiedliche Chipsätze verbaut worden sein.
Ich habe nochmal die Foren sufu für dich benutzt und diesen Thread bezüglich WLAN HP625 gefunden.
Wenn dir das auch nicht weiterhilft dann poste doch mal dein Problem im Forum . Allerdings solltest du das Prob. etwas genauer Präzisieren, ansonsten kann und wird dir vermutlich keiner weiter helfen können.
Mehr dazu kann ich dir dazu leider auch nicht sagen.
Ingo
6. Juni 2011 von 21:31 (UTC 2)
Hallo zusammen,
in der Anleitung ist von einer Firmware die Rede.
Meines wissens wird eine Firmware in die Hardware geladen und ist fest mit dieser verbunden.
Frage:
Bekomme ich Probleme mit meinem alternativ laufenden Win XP wenn ich nach der Anleitung vorgehe und die Fimware installiere?
Schöne Grüße
Ingo
Dreamsearcher41
7. Juni 2011 von 15:19 (UTC 2)
Hallo Ingo,
Die Firmware wird unter allen Linux Distris lediglich als Treiber genutzt. Die Hardware selbst wird weder aktualisiert oder sonst in irgend einer
Weise upgedatet .
Ich nutze auch ein Dualboot System, Ubuntu Linux, Linux Mint 11 – WinXp Prof.
Ingo
8. Juni 2011 von 21:19 (UTC 2)
Danke Dir,
dann werd ich mich gleich mal dranbegeben.
Alex
19. August 2011 von 12:35 (UTC 2)
Vielen Dank!!!
Funktioniert super auf meinem Dell D620 …
ich war schon am Verzweifeln
Flachmann
14. Oktober 2011 von 22:12 (UTC 2)
Hi. Habe es gestern gleich mal dem neuen Ocelot (11.10) zum Fraß vorgeworfen.
Bin nach deiner Anleitung vorgegangen und hat sofort funktioniert.
Anfangs war ich doch etwas darüber enttäuscht, das der brandneue 3er Kernel den BCM4311 Chip (mittlerweile sogar \"Quelloffenen\") immer noch nicht kennt und der STA Treiber im Hardware Center wieder mal der Witz schlechthin ist.
Nochmal Danke für deine Anleitung.
Dreamsearcher41
15. Oktober 2011 von 11:04 (UTC 2)
@Flachmann
Da ich direkt von 11.04 nach 11.10 aktualisiert habe, gab es keine Probleme. Denn die Treiber waren ja bereits schon von der alten Installation bekannt.
Das Howto habe ich natürlich sofort ergänzt um den Eintrag 11.10
Danke für deinen Hinweis.
Bezüglich des kernels, werden wir wohl noch auf den 3.2er warten müssen.
Mit diesem funktioniert der BCM4311 auf anhieb und ohne weiteres zutun.